Brandschutzhelfende unterstützen den Arbeitgeber bei der betrieblichen Brandbekämpfung. Ihre wichtigste Kompetenz ist nicht Mut, sondern das richtige Einschätzen der Lage: alarmieren, Menschen schützen, einen Entstehungsbrand nur ohne Eigengefährdung bekämpfen und rechtzeitig abbrechen.
Alarmierung sicher beherrschen
Brandschutzhelfende kennen interne Alarmwege, Warneinrichtungen und den Notruf. Sie wissen, welche Informationen die Feuerwehr benötigt und wie der betroffene Bereich eindeutig beschrieben wird.
Räumung unterstützen
Sie können Beschäftigte zum Verlassen des Gefahrenbereichs auffordern, auf Fluchtwege hinweisen und Informationen an die zuständigen Stellen weitergeben. Die konkrete Rolle ergibt sich aus der betrieblichen Organisation.
Feuerlöscher richtig einsetzen
Die Ausbildung vermittelt Brandklassen, Löschmittel und praktische Handhabung. Der Löschversuch beginnt nur bei überschaubarer Lage, geeignetem Löschmittel und freiem Rückweg. Rauch und schnelle Ausbreitung führen zum Abbruch.
Grenzen der Funktion
Brandschutzhelfende sind keine Feuerwehr und führen keinen Innenangriff durch. Sie betreten keine verrauchten Bereiche, retten keine Sachwerte unter Gefahr und arbeiten nicht außerhalb ihrer Ausbildung oder betrieblichen Beauftragung.
Betriebskenntnis macht den Unterschied
- Standorte der Feuerlöscheinrichtungen
- Fluchtwege und Sammelstellen
- Besondere Gefahren und kritische Bereiche
- Alarm- und Meldewege
- Zuständige Personen und Feuerwehrzufahrt
Fazit
Ein guter Brandschutzhelfer handelt klar und begrenzt: schnell alarmieren, Menschen schützen, geeignete Erstmaßnahmen durchführen und die eigene Sicherheit jederzeit voranstellen.